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Standorte der Rettungswachen

Rettungswache Hünfeld (Hersfelder Straße 26)

Im nördlichen Industriegebiet von Hünfeld direkt an der Einfahrtsstraße zur Stadtmitte und den beiden Anschlussstellen zu den Bundesstraßen 27 und 84 gelegen wird dieser Standort nach dem Neubau im Jahr 2014 als Lehrrettungswache genutzt. Hier sind insgesamt 4 Rettungswagen als Mehrzweckfahrzeuge (für Krankentransporte und Notfalleinsätze) stationiert:

2 RTW im 24/7-Betrieb (jeweils Montag bis Sonntag von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr)

1 RTW im Tagdienst an Werktagen (Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr)

1 Reservefahrzeug, welches als Ersatz-RTW zur Verfügung steht

Von diesem Standort aus werden primär Einsätze für das gesamte Gebiet der Stadt Hünfeld, Marktgemeinde Burghaun, sowie der nördliche Bereich von Nüsttal (Haselstein) und Petersberg (Marbach) abgedeckt. Auch die Bundesautobahn BAB 7 gehört zum primären Einsatzbereich und erstreckt sich in Fahrtrichtung Norden von der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz bis zur AS Niederaula, in südlicher Richtung von der Tank- und Rastanlage Großenmoor bis zur AS Fulda Nord.

Das Einsatzaufkommen lag im Jahr 2018 bei 1015 Krankentransporten, 2120 Notfalleinsätzen, 151 Hilfeleistungen und 106 Fehleinsätzen (Gesamt 3392 Einsätze).

Rettungswache Leibolz (Großentafter Straße 15)

Der nördlichste Wachenstandort im Landkreis Fulda wurde im Jahr 2013 direkt neben der Kirche in Leibolz neu gebaut und wurde im Rahmen einer Wachverlagerung von Eiterfeld aus in östliche Richtung notwendig. In direkter Nachbarschaft zur Freiwilligen Feuerwehr Leibolz und der Unterkunft der DRK-Ortsvereinigung Eiterfeld/Arzell mit Vorhaltung eines Katastrophenschutzfahrzeuges ist hier 1 Rettungswagen als Mehrzweckfahrzeuge (für Krankentransporte und Notfalleinsätze) stationiert:

1 RTW im 24/7-Betrieb (Montag bis Sonntag von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr)

Die strategisch günstige Lage direkt an eine Kreuzung für alle 4 Himmelsrichtungen ermöglicht die zeitnahe Versorgung von Einsätzen in den Gemeinden Eiterfeld und Rasdorf, sowie bereichsübergreifende Einsätze im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (z.B. Schenklengsfeld und Hohenroda) bis nach Thüringen. Der Standort dient hauptsächlich zur Bearbeitung von Notfalleinsätzen und der damit verbundenen Hilfsfrist von 10 Minuten.

Das Einsatzaufkommen lag im Jahr 2018 bei 18 Krankentransporten, 730 Notfalleinsätzen, 67 Hilfeleistungen und 42 Fehleinsätzen (Gesamt 857 Einsätze).

Notarztstandort mit NEF-Wache Hünfeld (Schillerstraße 27)

Der nördliche Teil des Landkreises Fulda wird notärztlich von diesem Standort, direkt am Helios St.-Elisabeth Krankenhaus Hünfeld gelegen, versorgt. Die Wachräume wurden im Jahr 2013 neben der Liegendanfahrt des Krankenhauses neu gebaut und im Januar 2014 bezogen, sie beinhalten auch das Zentrallager für den Rettungsdienst. Stationiert ist 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) als Zubringer des Notarztes für Notfalleinsätze:

1 NEF im 24/7-Betrieb (Montag bis Sonntag von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr)

Der DRK Kreisverband Hünfeld stellt nicht nur seit vielen Jahren das Fahrzeug mit Ausstattung und Fahrer (mind. Rettungssanitäter) sondern seit dem 01.04.2017 über die DRK Notarzt- und Sozialdienst Hünfeld GmbH auch den/die Notarzt/Notärztin. Hierfür wurden zwei hauptamtliche Stellen für Notärzte geschaffen und besetzt, die auch die ärztliche Standortleitung übernehmen. Ein großer Pool an freien Notärzten steht für die vollständige Abdeckung des Dienstplanes zur Verfügung.

Der notärztliche Versorgungsbereich erstreckt sich über die Altkreisgemeinden Hünfeld, Burghaun, Eiterfeld, Nüsttal und Rasdorf sowie die angrenzende Gemeinden und auch Landkreise Hersfeld-Rotenburg, den Vogelsbergkreis bis nach Thüringen.

Das Einsatzaufkommen lag im Jahr 2018 bei 1032 Notarzteinsätzen und 38 Fehleinsätzen (Gesamt 1070 Einsätze).