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Rettungsdienst

Ansprechpartner

Kreisverband Hünfeld e.V.

Mackenzeller Straße 19
36088 Hünfeld

Der DRK Kreisverband Hünfeld ist für den Landkreis Fulda Leistungserbringer im Bereich Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport und betreibt mit seinen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rettungsdienst zwei Rettungswachen und einen Standort mit einem  Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

Der Einsatzbereich für die Notfallrettung umfasst hauptsächlich die Stadt Hünfeld mit Ortsteilen, sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld, Rasdorf sowie Marbach (ca. 35.000 Einwohner, 330 km²). Im Bedarfsfall werden auch Einsätze in den benachbarten Rettungsdienstbereichen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Vogelsberg, und länderübergreifend in Thüringen gefahren.

Das Einsatzaufkommen liegt pro Jahr bei ca. 1200 qualifizierten Krankentransporten, 2600 Rettungsdiensteinsätzen, 1000 Notarzteinsätzen sowie ca. 400 Hilfeleistungen.

Neuer ärztlicher Leiter am Notarztstandort Hünfeld

Am 01.Juli 2018 beginnt Akos Kacsala seine Tätigkeit als hauptamtlicher Notarzt in der DRK Notarzt- und Sozialdienst Hünfeld GmbH – somit steht nach dem plötzlichen Versterben seines Vorgängers im Juli 2017 nach nunmehr fast 12 Monaten wieder eine Vollzeitkraft als Ärztlicher Standortleiter zur Verfügung.
Der aus Ungarn stammende Mediziner ist 31 Jahre alt und lebt mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern im nahen Hünfelder Stadtteil Mackenzell. Nach seinem Medizinstudium in 2011 kam der damals 24-jährige nach Deutschland und setzte seine Weiterbildung in den Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern sowie im Klinikum Fulda bis zum Abschluss seiner Facharztausbildung in Innerer Medizin fort. Zuletzt war er tätig in der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Fulda. Darüber hinaus besitzt er die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und ist seit dem Jahr 2016 als Notarzt im Rettungsdienst tätig.
Er unterstützt seit Übernahme der notärztlichen Leistungserbringung ab dem 01.04.2017 den Notarztstandort des DRK Hünfeld als freier Mitarbeiter und konnte sich hierbei von den Qualitäten des hiesigen Rettungsdienstes überzeugen – der Entschluss Teil dieses Teams zu werden und Verantwortung für den Notarztstandort zu übernehmen fiel ihm daher leicht.
Zu seinen Aufgaben zählen u.a. die Sicherstellung und Überwachung der Dienst- und Arbeitsabläufe im Notarztdienst inkl. Dienstplanung und Ansprechpartner für die tätigen Honorarärzte, die Aufsicht über die Betäubungsmittel sowie die Fortbildung gemeinsam mit dem hier tätigen Rettungsdienstfachpersonal.

Neuausrichtung der Rettungsdienstleitung in Hünfeld

Seit vielen Jahren ist der DRK – Kreisverband Hünfeld Leistungserbringer im Landkreis Fulda im Bereich qualifizierter Krankentransport und Rettungsdienst. Seit dem 01.04.2017 ist er auch für die Gestellung von Notärzten für die NEF Rettungswache an der HELIOS St. Elisabeth Klinik in Hünfeld zuständig.
Wie DRK – Präsident Herr Dr. Eberhard Fennel mitteilte, wurde die Rettungsdienstleitung bisher in Personalunion durch den Kreisgeschäftsführer wahrgenommen. In den vergangen Jahren haben sich die Aufgaben des DRK-Kreisverbandes Hünfeld in vielfältiger Weise verändert, neue Aufgaben sind hinzugekommen, bestehende Aufgaben wurden erweitert. Mittlerweile sind über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DRK-Kreisverband Hünfeld, davon 35 im Rettungsdienst (neben dem Stammpersonal von 30 sind aktuell 5 Azubi zum Notfallsanitäter im Rettungsdienst) beschäftigt.
Am 01. März 2018 wurde nun die Leitung des Rettungsdienstes im DRK – Kreisverband Hünfeld e. V. von Herrn Hans-Herbert Knittel, nach einem entsprechenden Beschluss des Präsidiums, an Herrn Steffen Diegmüller übertragen. Wie der DRK Kreisgeschäftsführer Herr Hans-Herbert Knittel hierzu erläuterte ist Herr Steffen Diegmüller seit Mai 2003 beim DRK – Kreisverband Hünfeld beschäftigt. Nach seinem Abitur an der Wigbertschule in Hünfeld, begann er seine Ausbildung zum Rettungssanitäter auf der DRK Landesschule in Mühltal-Trautheim und im DRK BV Frankfurt a.M. e.V.. Es folgte in 2001 bis 2003 die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Er begann im Jahr 2003 als Rettungsassistent im DRK – Kreisverband Hünfeld, im Jahr 2014 folgte die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter sowie eine Weiterbildung zum Praxisanleiter für dieses Aufgabengebiet. Seit Beginn seiner Tätigkeiten innerhalb des DRK hat Herr Diegmüller sich stets erfolgreich weitergebildet, zahlreiche Zusatzqualifikationen erworben und seine Kenntnisse und Fähigkeiten in seinen Aufgaben eingebracht. Bereits in den letzten Jahren war er unterstützend in der Rettungsdienstleitung tätig und konnte sich hierbei bewähren. Auch beim Aufbau des Notarztsystems hat er sich aktiv und engagiert eingebunden, in diesem Bereich wird er auch weiterhin unterstützend tätig bleiben. Herr Steffen Diegmüller stammt gebürtig aus Hünfeld / Großenbach und lebt mit seiner Familie in Hünfeld. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er vielfältig ehrenamtlich engagiert, sei es als organisatorischer Leiter Rettungsdienst als Ehrenbeamter des Landkreises Fulda und in weiteren berufsorientierten Ehrenämtern, aber auch als Kommunalpolitiker sowie in weiteren Ehrenämtern in der Stadt Hünfeld. Der DRK – Kreisverband Hünfeld freut sich auf eine weiterhin vertrauensvolle, gute Zusammenarbeit und wünscht Herrn Diegmüller viel Freude bei seiner neuen verantwortungsvollen Tätigkeit als Rettungsdienstleiter.

Notfall? Dann die 112 !

  • Ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen
  • Der Arbeitskollege mit plötzlicher Atemnot und Brustschmerz
  • Die Nachbarin, die über Schwindel, Kopfschmerz und Sprachstörungen klagt
  • Das vom Fahrrad gestürzte Kind mit Schmerzen im Arm
  • Das Kleinkind, das plötzlich krampft und blau anläuft

All dies sind Situationen, wo Sie ohne zu zögern über Notruf 112 den Rettungsdienst alarmieren müssen. Im Landkreis Fulda werden Notrufe für Rettungsdienst und Feuerwehr von der Leitstelle Fulda entgegengenommen und an die zuständigen Organisationen weitergegeben (disponiert). Die Besatzungen der Rettungsmittel erhalten über Pager/Funkmeldeempfänger den Alarm und müssen innerhalb von einer Minute ausgerückt sein. In Hessen gilt eine Hilfsfrist (Meldungseingang bis Eintreffen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle) von 10 Minuten!

Die Lehrrettungswache in Hünfeld und die Rettungswache Leibolz sind rund um die Uhr besetzt, ebenso das NEF mit seinem Standort am Helios St.-Elisabeth-Krankenhaus in Hünfeld. Der Notarzt wird seit dem 01.04.2017 ebenfalls durch das DRK Hünfeld gestellt und rückt bei Alarmierung mit dem NEF aus. Zusammen mit der Besatzung eines Rettungswagens (RTW) behandelt er den Patienten und transportiert ihn anschließend zur weiteren Diagnostik und Behandlung in eine geeignete Klinik.

Es wird je ein 24-Stunden-RTW in Hünfeld und Leibolz, sowie werktags ein RTW von 7 – 14 Uhr und ein weiterer RTW von 8 – 16 Uhr in Hünfeld vorgehalten. Alle RTW sind als Mehrzweckfahrzeug (MZF) geeignet für Notfalleinsätze und Krankentransporte. Jeder RTW ist mit (mindestens) einem Rettungsassistenten (RettAss) bzw. einem Notfallsanitäter (NotSan) besetzt, ihm zur Seite steht ein Rettungssanitäter (RettSan).

Im Stau nicht vergessen: RETTUNGSGASSE bilden

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