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Einsatzfahrzeuge des DRK Hünfeld - Rettungsdienstes -

Rettungswagen (RTW)

Die RTW werden sowohl für den qualifizierten Krankentransport als auch für Rettungsdienst- bzw. Notfalleinsätze genutzt – daher werden sie auch Mehrzweckfahrzeuge genannt. Beim DRK Hünfeld sind 4 RTW im Regeldienst, zusätzlich steht ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung.

Auf dem Fahrgestell eines Mercedes Sprinter baut die Firma System Strobel aus Aalen seit vielen Jahren den Kofferaufbau für das DRK Hünfeld aus. In die Planungen fließen kontinuierliche Verbesserungen zur Optimierung der Arbeitsabläufe mit ein.

Die Besatzung bilden ein Rettungssanitäter als Fahrer sowie ein Notfallsanitäter (übergangsweise bis zum 01.01.2022 auch ein Rettungsassistent möglich) als Beifahrer und Teamführer.

Ausgestattet sind unsere Rettungstransportwagen u.a. mit

·        Fahrtrage und Tragestuhl

·        Notfallrucksack, Sauerstoffrucksack und Kindernotfalltasche

·        Einsatztasche für besondere Einsatzlagen (MANV/Amok/Terror)

·        EKG-Defibrillator-Einheit

·        Beatmungsgerät mit Kapnograph zur CO2-Messung

·        elektrischer und manueller Absaugpumpe

·        Spritzenpumpe/Perfusor

·        Kühlfach (4°C) und Wärmebox (37°C)

·        Intraossärer Bohrmaschine

·        Schaufeltrage und Spineboard bzw. Combi-Carrier

·        Vakuummatratze und Vakuumschienen zur Immobilisation

·        Hygiene- und Desinfektionsmaterial sowie erweiterte persönliche Schutzausrüstung

·        analogem und digitalem Funkgerät, sowie angebundenem Navigations- und Einsatzdatensystem

·        digitale Einsatzerfassung mittels Pads

Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

Das NEF dient der Zuführung von Notarzt und speziellem Material an die Einsatzstelle. Es wird gefahren von einem Rettungsdienstmitarbeiter (mind. mit Rettungssanitäterqualifikation) und durch einen Arzt mit Zusatzbezeichnung Notfallmedizin besetzt. Auch hier steht ein Reservefahrzeug zur Verfügung.

Im Jahr 2007 wurde der bis dahin genutzte Ford Explorer abgelöst durch die Bauart Mercedes Vito – in 2017 wurde die dritte Generation in Dienst gestellt. Auch das NEF wird durch die Firma System Strobel ausgebaut. Im Heck befindet sich in Schrankfächern und Schubladen u.a. folgende Ausstattung:

·        Notfallrucksack, Sauerstoffrucksack, chirurgisches Notfallmaterial und Kindernotfalltasche

·        Einsatztasche für besondere Einsatzlagen (MANV/Amok/Terror)

·        EKG-Defibrillator-Einheit

·        Beatmungsgerät mit Kapnograph zur CO2-Messung

·        elektrische Absaugpumpe

·        Spritzenpumpe/Perfusor

·        Intraossärer Bohrmaschine

·        Videolaryngoskop

·        Kohlenmonoxid-Messgerät/Oximeter

·        mechanisches Thoraxkompressionsgerät

·        Kühlfach (4°C) und Wärmebox (37°C)

·        umfangreiche Medikamentenausstattung

Wie auch die Rettungswagen ist das NEF mit analogem und digitalem Funkgerät, sowie angebundenem Navigations- und Einsatzdatensystem ausgestattet. Die Einsatzprotokollierung erfolgt ebenfalls digital mittels Pad.

Komandowagen (KdoW)

Ein Ford Kuga steht als Einsatzfahrzeug für den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) für die Bereitschaftsdienste in der Einsatzleitung Rettungsdienst sowie als Dienstwagen für den Rettungsdienstleiter zur Verfügung.

Ausgestattet ist er u.a. mit digitaler Funktechnik, Führungsmittel für Großschadenslagen und Material zur medizinischen Erstversorgung.

Pressemitteilung: DRK-Kreisverband Hünfeld stellt neuen Rettungswagen in Dienst

Gerade in der aktuellen Zeit einer Pandemie zeigt sich, wie wichtig die Infrastruktur im Gesundheitswesen und hierbei besonders in der Notfallversorgung durch den Rettungsdienst ist. Umso mehr hat es den Leiter des Rettungsdienstes in Hünfeld, Steffen Diegmüller, gefreut, einen neuen Rettungswagen (RTW) seiner Bestimmung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergeben zu können. Der „Neue“ ist nun einer von drei RTW, die der DRK-Kreisverband Hünfeld e.V. als Leistungserbringer des Landkreises Fulda am Standort Hünfeld vorhält – dieser und ein weiterer RTW sind rund um die Uhr besetzt, ein zusätzlicher RTW steht werktags in den Zeiten von 8 bis 16 Uhr zur Spitzenabdeckung zur Verfügung. Auch die Rettungswache in Leibolz, die ebenfalls zum Kreisverband Hünfeld gehört, ist kontinuierlich mit einem RTW besetzt.

Das Fahrzeug löst einen bisher im Dienst befindlichen RTW ab, der in den zurückliegenden sechs Jahren rund 5.000 Einsätze in der Notfallrettung und dem qualifizierten Krankentransport vor allem im Altkreis Hünfeld geleistet hat. Ausgestattet mit modernster Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz wurde auf dem Sprinter-Fahrgestell der Ausbau des Kofferaufbaus durch die Fa. System Strobel in Aalen durchgeführt – hierbei wurde besonderer Wert auf ein vorteilhaftes Arbeiten im Patientenraum sowie auf einen hohen Schutz des Rettugsdienstpersonals durch die äußeren Warn- und Signaleinrichtungen gelegt.

Der DRK-Kreisverband Hünfeld e.V. hat hierfür rund 125.000 Euro investiert.