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Hünfelder Rettungswache des DRK musste erweitert werden / Gesamtkosten von rund 320 000€

Nach fast einjähriger Bauzeit konnten die An- und Umbaumaßnahmen des DRK-Kreisverbandes Hünfeld an der Rettungswache im Hünfelder Norden abgeschlossen werden. Der Anbau an das im Jahr 2014 errichtete Gebäude war notwendig geworden, da durch eine Erhöhung der rettungsdienstlichen Vorhaltung um 5.500 Stunden im Jahr 2019 der Personalanteil um fast 20 Prozent gesteigert werden musste, teilen der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Hünfeld, Stefan Bott und der Leiter des Rettungsdienstes Steffen Diegmüller mit.

Um die Personalstärke sicherstellen zu können, mussten sechs zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Vollzeit angestellt werden. Die neuen Räumlichkeiten auf etwa 105 Quadratmetern Grundfläche beinhalten eine größere Damenumkleide mit neuem Dusch- und WC-Bereich, einen zusätzlichen Büroraum sowie zwei weiteren Ruheräumen, um auch in den Nachtdiensten Auszubildende als drittes Besatzungsmitglied auf den zwei Rettungswagen einplanen zu können. Der Frauenanteil in der Belegschaft ist in den vergangenen Jahren auf aktuell 42 Prozent gestiegen Der Anbau wurde optisch dem bestehenden Gebäudekubus angepasst und fügt sich somit in das Gesamtbild ein, so Diegmüller.

Die bisher genutzte Damenumkleide im Bestand des Gebäudes wurde nach dem Bezug der fast doppelt so großen neuen Umkleide mit einer Trockenbauwand in zwei kleinere Räume aufgeteilt. Dadurch konnte ein zusätzlicher Wirtschafts- und Lagerraum entstehen, der zweite Teil dient als Umkleidemöglichkeit für männliche Mitarbeiter, deren Anzahl ebenfalls angestiegen ist.

Der Anbau wurde vom beauftragten Ingenieurbüro Stein aus Hünfeld auf einer Nebenfläche mit bisherigen Parkplätzen geplant. Um die Stellplätze für die gestiegene Mitarbeiterzahl sicherzustellen wurden auf der gegenüberliegenden Grundstücksseite zusätzliche Stellplätze geschaffen. Für die Gesamtbaumaßnahme sind Kosten in Höhe von rund 320.000 Euro entstanden.

Vorgesehen ist noch die Errichtung eines Fahrradunterstandes direkt neben dem neuen Anbau. Hier können dann auch künftig E-Bikes sicher während der Dienstzeiten abgestellt und durch eine Ladesäule mit Strom gespeist werden, kündigt der DRK-Geschäftsführer Bott abschließend an.