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Rettungs-Dienst

Ansprechpartner

Frau
Martina Mustermann

Tel: 01863 41 41-0
martina.mustermann@kv-musterstadt.de

Musterstr. 1
12345 Musterstadt

Der DRK Kreisverband Hünfeld ist für den Landkreis Fulda Leistungserbringer im Bereich Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport sowie der notärztlichen Versorgung und betreibt mit seinen 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (davon eine hauptamtliche Notärztin) im Rettungsdienst zwei Rettungswachen und einen Standort mit einem  Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).

 

Der Einsatzbereich für die Notfallrettung umfasst hauptsächlich die Stadt Hünfeld mit Ortsteilen, sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld, Rasdorf sowie Marbach (ca. 35.000 Einwohner, 330 km²). Im Bedarfsfall werden auch Einsätze in den benachbarten Rettungsdienstbereichen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Vogelsberg, und länderübergreifend in Thüringen gefahren.

 

Das Einsatzaufkommen lag im Jahr 2018 bei 1033 qualifizierten Krankentransporten, 2850 Rettungsdiensteinsätzen, 1032 Notarzteinsätzen sowie 404 Hilfeleistungen und Fehleinsätzen.

Rettungsdienst näher kennenlernen

Lars Rommel verstärkt das Notarzt-Team

DRK Kreisverband Hünfeld beschäftigt am Notarzt-Stützpunkt jetzt zwei hauptamtliche Notärzte

Hünfeld. Das Team des Notarztstandortes des DRK-Kreisverbandes Hünfeld der Helios St. Elisabeth Klinik ist durch einen weiteren hauptamtlichen Notarzt verstärkt worden. Der erfahrene Internist und Facharzt für Anästhesiologie, Lars Rommel, wird künftig die Leiterin des Notarzt-Standorts, Dr. Birgit Lehnhardt, unterstützen.

 

Beide werden nicht nur Einsätze fahren und rund um die Uhr mit einem Team von insgesamt rund zehn Honorarärzten die Notarztversorgung im gesamten Hünfelder Land sicherstellen, sondern auch den Einsatz ihrer Kollegen koordinieren. Stefan Bott, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Hünfeld, freute sich, dass mit Lars Rommel ein ausgewiesener Facharzt gefunden worden sei, der nicht nur über 19 Jahre klinische Praxis in verschiedenen Krankenhäusern aufwarten kann, sondern auch schon bislang Notarzteinsätze gefahren ist. Schon bei der Gründung der DRK Notarzt- und Sozialdienst-Hünfeld GmbH habe der Kreisverband dieses Ziel verfolgt, das Team mit hauptamtlichen Ärzten zu verstärken.  Nun sei die Schaffung dieser zweiten Stelle durch die Krankenkassen als Kostenträger möglich geworden. Das verleihe dem Rettungsdienst mehr Qualität und Stabilität auch in schwierigen Zeiten. Der neue Notarzt kommt aus Eschwege, ist Vater von zwei Kindern und war unter anderem als Internist in Wolfhagen, Mühlhausen, Bad Hersfeld und Kassel tätig. Er erwarb als Zusatzqualifikation nicht nur den Facharzt für Anästhesiologie, sondern auch für den Rettungsdienst.

 

Auch die ärztliche Leiterin Dr. Lehnhardt freute sich, dass sie nun von einem erfahrenen Kollegen unterstützt wird. Die Aufgabe eines Notarztes sei häufig noch schwieriger als der Alltag eines Arztes im Krankenhaus, weil sehr schnell und allein draußen Entscheidungen getroffen werden müssten. Auch Rommel fühlt sich in dem neuen Team in Hünfeld gut aufgenommen. Beide haben sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr - auch wenn dies mit einigen Einschränkungen angesichts der Corona-Pandemie verbunden sei – die Fortbildung der Rettungsdienstmitarbeiter aber auch der Honorarärzte zu verstärken. Die Resonanz von Seiten der Rettungssanitäter dazu sei bislang sehr positiv gewesen.

 

Allerdings hinterlässt die Pandemie auch im Alltag der Rettungsdienstkräfte viele Spuren. Der Leiter des Rettungsdienstes beim DRK Kreisverband, Steffen Diegmüller, berichtete, dass die Zahl der Notarzteinsätze zeitweise um bis zu 30 Prozent zurückgegangen sei. Das liege nur zum einen daran, dass aufgrund der Beschränkungen bei Freizeitaktivitäten und im Arbeitsleben weniger Unfälle passierten, viele Patienten hätten ganz einfach Sorge vor möglichen Ansteckungen und scheuten Krankenhausaufenthalte. In einigen Fällen habe der Rettungsdienst feststellen müssen, dass viel zu spät angerufen werde und mancher Patient beispielsweise mit kardiologischen Beschwerden oder Lungenproblemen spät und in einigen Fällen sogar zu spät die Hilfe des Notarztes und der Krankenhäuser in Anspruch nehme. Durch entsprechende Hygienemaßnahmen sei ein Höchstmaß an Sicherheit auch im Angesicht dieser Pandemie gewährleistet, versicherte Diegmüller.

 

Neue ärztliche Leiterin am Notarztstandort Hünfeld

Am 01. Oktober 2019 begann Dr. Birgit Lehnhardt ihre Tätigkeit als hauptamtliche Notärztin in der DRK Notarzt- und Sozialdienst Hünfeld GmbH und steht nun als Vollzeitkraft ebenfalls für die Ärztliche Standortleitung zur Verfügung.

Die aus Bad Hersfeld stammende Medizinerin hat nach ihrem Medizinstudium und der Approbation als Ärztin in 1999 die Facharztausbildung für Anästhesiologie im Jahr 2008 abgeschlossen. Zuletzt war sie als Oberärztin für die Anästhesie im Kreiskrankenhaus Rotenburg a.d. Fulda tätig. Darüber hinaus war sie im Notarztdienst im Landkreis Hersfeld-Rotenburg aktiv und ist für diesen noch heute als Leitende Notärztin im Ehrenbeamtenverhältnis tätig.

Zu ihren Aufgaben zählen u.a. die Sicherstellung und Überwachung der Dienst- und Arbeitsabläufe im Notarztdienst inkl. Dienstplanung und als Ansprechpartnerin für die tätigen Honorarärzte, die Aufsicht über die Betäubungsmittel sowie die Fortbildung gemeinsam mit dem hier tätigen Rettungsdienstfachpersonal.

Neuausrichtung der Rettungsdienstleitung in Hünfeld

Seit vielen Jahren ist der DRK – Kreisverband Hünfeld Leistungserbringer im Landkreis Fulda im Bereich qualifizierter Krankentransport und Rettungsdienst. Seit dem 01.04.2017 ist er auch für die Gestellung von Notärzten für die NEF Rettungswache an der HELIOS St. Elisabeth Klinik in Hünfeld zuständig.
Wie DRK – Präsident Herr Dr. Eberhard Fennel mitteilte, wurde die Rettungsdienstleitung bisher in Personalunion durch den Kreisgeschäftsführer wahrgenommen. In den vergangen Jahren haben sich die Aufgaben des DRK-Kreisverbandes Hünfeld in vielfältiger Weise verändert, neue Aufgaben sind hinzugekommen, bestehende Aufgaben wurden erweitert. Mittlerweile sind über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DRK-Kreisverband Hünfeld, davon 35 im Rettungsdienst (neben dem Stammpersonal von 30 sind aktuell 5 Azubi zum Notfallsanitäter im Rettungsdienst) beschäftigt.
Am 01. März 2018 wurde nun die Leitung des Rettungsdienstes im DRK – Kreisverband Hünfeld e. V. von Herrn Hans-Herbert Knittel, nach einem entsprechenden Beschluss des Präsidiums, an Herrn Steffen Diegmüller übertragen. Wie der DRK Kreisgeschäftsführer Herr Hans-Herbert Knittel hierzu erläuterte ist Herr Steffen Diegmüller seit Mai 2003 beim DRK – Kreisverband Hünfeld beschäftigt. Nach seinem Abitur an der Wigbertschule in Hünfeld, begann er seine Ausbildung zum Rettungssanitäter auf der DRK Landesschule in Mühltal-Trautheim und im DRK BV Frankfurt a.M. e.V.. Es folgte in 2001 bis 2003 die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Er begann im Jahr 2003 als Rettungsassistent im DRK – Kreisverband Hünfeld, im Jahr 2014 folgte die Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter sowie eine Weiterbildung zum Praxisanleiter für dieses Aufgabengebiet. Seit Beginn seiner Tätigkeiten innerhalb des DRK hat Herr Diegmüller sich stets erfolgreich weitergebildet, zahlreiche Zusatzqualifikationen erworben und seine Kenntnisse und Fähigkeiten in seinen Aufgaben eingebracht. Bereits in den letzten Jahren war er unterstützend in der Rettungsdienstleitung tätig und konnte sich hierbei bewähren. Auch beim Aufbau des Notarztsystems hat er sich aktiv und engagiert eingebunden, in diesem Bereich wird er auch weiterhin unterstützend tätig bleiben. Herr Steffen Diegmüller stammt gebürtig aus Hünfeld / Großenbach und lebt mit seiner Familie in Hünfeld. Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist er vielfältig ehrenamtlich engagiert, sei es als organisatorischer Leiter Rettungsdienst als Ehrenbeamter des Landkreises Fulda und in weiteren berufsorientierten Ehrenämtern, aber auch als Kommunalpolitiker sowie in weiteren Ehrenämtern in der Stadt Hünfeld. Der DRK – Kreisverband Hünfeld freut sich auf eine weiterhin vertrauensvolle, gute Zusammenarbeit und wünscht Herrn Diegmüller viel Freude bei seiner neuen verantwortungsvollen Tätigkeit als Rettungsdienstleiter.