Die Idee

 

Wenn man an Armut denkt, denkt man an Afrika, Lateinamerika und Asien. An Deutschland denkt keiner. Warum auch. Deutschland ist doch ein so reiches Land !? Dennoch gibt es auch hierzulande Menschen, die in prekären Verhältnissen leben. Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Armut.

Und trotzdem leben wir in einer Überflussgesellschaft. Tag für Tag werden große Mengen überschüssiger Nahrungsmittel vernichtet, weil sie sich nicht (mehr) verkaufen lassen. Gleichzeitig gibt es mitten unter uns Menschen, die Not leiden und sich nur ein recht kärgliches „tägliches Brot“ leisten können.

Die Idee der „Tafel“ besteht darin, hier einen Ausgleich zu schaffen, wie bereits in vielen anderen Städten und Gemeinden.
Qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr zu verwenden sind, werden an Menschen in Not verteilt. Statt diese zu entsorgen, wird damit „eine Tafel angerichtet“.

So sind Lebensmittel, die jeden Tag tonnenweise entsorgt werden, sinnvoll verwendet. Zur Freude der Empfänger.

Die „Hünfelder Tafel“ für Menschen, die in prekären Verhältnissen leben.

Unsere Leistung

 

Die „Hünfelder Tafel“ wird getragen vom Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Hünfeld unter Mitwirkung der Stadt Hünfeld, der St. Elisabeth-Stiftung Hünfeld und dem Lions Club Hünfeld.

Als „Hünfelder Tafel“ werden wir qualitativ einwandfreie Lebensmittel einsammeln, die nicht mehr verkauft werden sollen von Supermärkten, Lebensmittelmärkten, Bäckereien usw. In der Brunnenstraße 14 hat die Stadt Hünfeld Räume kostenlos zur Verfügung gestellt, in denen diese Lebensmittel an Menschen in Not weitergegeben werden.

Die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt ist der Hauptgrund für die steigende Zahl der Betroffenen. Mehr als 11 Millionen Bundesbürger leben in Armut (Bericht der Bundesregierung). Ohne die Arbeit der „Tafeln“ kämen viele Betroffene noch viel schwerer zurecht. Das Angebot der „Tafel“ kann durch die finanziell enge Zeit helfen“

 

Kunden der Tafel

 

Ausschließlich bedürftige Menschen im Altkreis Hünfeld. Anspruchsberechtigt sind Bezieher von:

· Arbeitslosengeld II
· Sozialhilfe
· Grundsicherung
· Kleiner Rente

 

Anmeldung

 

Jeder Kunde erhält eine Kundenkarte. Zur Prüfung der Berechtigung sind notwendig:
· Leistungsbescheid für Arbeitslosengeld II
· Leistungsbescheid der Sozialhilfe oder der Grundsicherung
· Rentenbescheid in Verbindung mit dem Mietkostennachweis
· Nachweis über das verfügbare Einkommen
· Personalausweis
· Lichtbild für die Kundenkarte

Beantragt werden können die Kundenkarten innerhalb der Öffnungszeiten der „Hünfelder Tafel“.

 

Helfer der Tafel

 

Über 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der „Hünfelder Tafel“ arbeiten freiwillig und unentgeltlich. Ein Team, das gemeinsam anderen hilft.

 

Wir suchen dringend:

die Hünfelder Tafel sucht Regale zur Lagerung von Lebensmitteln.

Gerne auch gebraucht, aber noch im guten Zustand.

 

Helfen Sie uns, damit wir anderen helfen können durch Ihre Spende:

Sparkasse Hünfeld, Iban DE31 5305 0180 0070 0134 74

 

Zur Information

 

Uns geht es nicht darum „Abfall“ zu entsorgen.

Es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten. Verdorbenes ist nicht dabei. Deshalb werden alle Waren vor der Abgabe eingehend geprüft und sortiert.

Doch in der Lebensmittelbranche fallen täglich Waren an, die nicht mehr in den Verkauf kommen sollen. Weil die Verpackung leicht beschädigt ist. Weil der Platz im Regal weiter benötigt wird. Weil es nur noch Restposten sind. Weil das Mindesthaltbarkeitsdatum bevorsteht.

Wir sorgen dafür, dass diese Lebensmittel nicht im Mülleimer landen, sondern an Berechtigte verteilt werden.

Aus Verantwortung am Nächsten !

 

Ansprechpartner

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Hünfelder Tafel

Brunnenstraße 14
36088 Hünfeld

(Gegenüber Stadthalle – Kolpinghaus)

Öffnungszeiten:
Dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr
und
Donnerstags von 15:00 bis 17:00 Uhr

Ansprechpartner: Adalbert Rohrig

Telefon: 06652 – 9670-0
Telefax: 06652 – 9670-70

E-Mail: info@drk-huenfeld.de
Web: www.drk-huenfeld.de

 

Koordinator Hünfelder Tafel

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Adelbert Rohrig

und

Rudolf Köhl

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Quelle: Hünfelder Zeitung, 09.12.2916

10 Jahre Hünfelder Tafel

Eindrücke aus der ehrenamtlichen Arbeit in der Hünfelder Tafel