Der DRK Kreisverband Hünfeld ist für den Landkreis Fulda Leistungserbringer im Bereich Notfallrettung und qualifiziertem Krankentransport und betreibt mit seinen 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rettungsdienst zwei Rettungswachen und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF).
Der Einsatzbereich für die Notfallrettung umfasst hauptsächlich die Stadt Hünfeld mit Ortsteilen, sowie die Gemeinden Burghaun, Eiterfeld, Rasdorf und Nüsttal (ca. 35.400 Einwohner, 333 km²). Im Bedarfsfall werden auch Einsätze in den benachbarten Rettungsdienstbereichen Fulda, Hersfeld-Rotenburg, Vogelsberg, und länderübergreifend in Thüringen gefahren. Das Einsatzaufkommen liegt pro Jahr bei ca. 1800 qualifizierten Krankentransporten, 2000 Rettungsdiensteinsätzen und 1000 Notarzteinsätzen.
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 - Ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen - Der Arbeitskollege mit plötzlicher Atemnot und Brustschmerz - Die Nachbarin, die über Schwindel, Kopfschmerz und Sprachstörungen klagt - Das vom Fahrrad gestürzte Kind mit Schmerzen im Arm - Das Kleinkind, das plötzlich krampft und blau anläuft
All dies sind Situationen, wo Sie ohne zu zögern über Notruf 112 den Rettungsdienst alarmieren müssen. Im Landkreis Fulda werden Notrufe für Rettungsdienst und Feuerwehr von der Leitfunkstelle Fulda entgegengenommen und an die zuständigen Organisationen weitergegeben (disponiert). Die Besatzungen der Rettungsmittel erhalten über Funkmeldeempfänger den Alarm und müssen innerhalb von einer Minute ausgerückt sein. In Hessen gilt eine Hilfsfrist (Meldungseingang bis Eintreffen des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle) von 10 Minuten!
Die Lehrrettungswache in Hünfeld und die Rettungswache Eiterfeld sind rund um die Uhr besetzt, ebenso das NEF mit seinem Standort am Helios St.-Elisabeth-Krankenhaus in Hünfeld. Der Notarzt wird vom Krankenhaus gestellt und rückt bei Alarmierung mit dem NEF aus. Zusammen mit der Besatzung eines Rettungswagens (RTW) behandelt er den Patienten und transportiert ihn anschließend zur weiteren Diagnostik und Behandlung in eine geeignete Klinik. Es wird je ein 24-Stunden-RTW in Hünfeld und Eiterfeld, sowie werktags ein RTW von 7 – 15 Uhr und ein weiterer RTW von 9 – 18 Uhr in Hünfeld vorgehalten. Alle RTW sind als Mehrzweckfahrzeug (MZF) geeignet für Notfalleinsätze und Krankentransporte. Jeder RTW ist mit (mindestens) einem Rettungsassistenten (RA) mit der Zusatzausbildung „erweiterte Maßnahmen“ besetzt, ihm zur Seite steht ein Rettungssanitäter (RS) oder Rettungshelfer (RH).
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