Schulsanitäter wurden ausgebildet DRK arbeitet zusammen mit Jahn-, Wigbert- und Kornad-Zuse-Schule Hünfeld
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 Zu Schulsanitätern wurden im vergangenen Schuljahr 2009 / 2010 insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der pädagogischen Nachmittagsbetreuung ausgebildet. Davon waren 12 Schüler/innen von der Jahnschule, 15 Schüler/innen vom Wigbertgymnasiums und 7 Schüler/innen von der Konrad-Zuse-Schule Hünfeld.
In diesen Kursen, die durch das DRK – Kreisverband Hünfeld durchgeführt wurden, lernten die Kinder / Jugendlichen wichtige Inhalte der Ersten Hilfe, um am Ende des Schuljahres als Schulsanitäter/in bei vielen schulischen Anlässen den Mitschülern helfen zu können.
Unter der fachmännischen Anleitung der Rettungsassistenten/in Frank Blum und Nicole Klein wurden zunächst Themen der Ersten Hilfe vermittelt. Dazu gehörten unter anderem das Absetzen eines Notrufes sowie die Hilfe bei Bewusstlosigkeit, Kreislaufstillstand, Knochenbrüchen, starken Blutungen, Bauchschmerzen oder Herzerkrankungen. Ziel ist es, Schüler so auszubilden, dass sie in Notfällen eigenverantwortlich handeln können. Dazu liegt im Sekretariat der Schulen ein Einsatzplan aus, der über die Einsatzzeiten der jeweiligen Schulsanitäter informiert, so dass schnelles Handeln möglich werden kann. Die Erst-Helfer werden von einer Lehrkraft betreut.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und DRK dient dazu, dass Menschen von klein auf, sowohl in der Schule, als auch privat sofort wirksame Erste Hilfe leisten können. Der Schulsanitätskurs fand während des Schuljahres montags bzw. donnerstags von 14.00 – 15.30 Uhr in den jeweiligen Schulen statt.
In einer kleinen Feierstunde am 28.06.2010 wurde den angehenden neuen Schulsanitäter/innen der Jahnschule vom Schulleiter Berthold Quell und Herrn Frank Blum, in Vertretung des DRK-Kreisgeschäftsführers die Urkunden und Ausweise für den Schulsanitätsdienst überreicht, die ab kommendem Schuljahr den Schulsanitätsdienst übernehmen. Folgende Schüler/innen der Jahnschule wurden für den Schulsanitätsdienst ausgebildet: Nathalie Franz, Tina Hohmann, Veronika Vogt, Marie Pralle, Nele Reinhardt, Till Becker, Jan Detig, Jasmin Eckart, Annalena Eckard, Sandro Del-Signore, Robin Trausch, Tina Zentgraf
Die Übergabe der Urkunden und Schulsanitätsdienstausweise für die Schüler der Wigbertschule erfolgt am 30.06.2010 gemeinsam mit dem Schulleiter Alfred Helgert.
Von der Wigbertschule konnten Marianne Carlsen, Anna Deis, Maike Deisenroth, Sascha Dietrich, Lea Sophie Dörr, Jonas Echtermeyer, Can-Miguel Feher, Charlotte Hahner, Nils Heckmann, Josefine Hering, Christine Kalb, Miriam Kirsten, Anna Ritz, Michaela Schwandt, Miriam Sonntag die Urkunden für den Schulsanitätsdienst entgegen nehmen. Von der Konrad-Zuse-Schule wurden folgende Schüler zu Schulsanitätern ausgebildet: Sarah Nophut, Janine Gerhard, Stefanie Heidenreich, Dominik Lippert, Silas Long, Lena Giebel, Lisa Ludwig
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Notfalltraining in Hünfelder Arztpraxis |
 Was ist zu tun, wenn eine Person in einer Arztpraxis einen Herzinfarkt erleidet und anschließend bewusstlos zusammenbricht? Dieser Frage stellte sich das Praxisteam um den Hünfelder Orthopäden Dr. Ralf Stula. An einem Vormittag führten die beiden Ausbilder und Rettungsassistenten Christian Stenzel und Steffen Diegmüller vom Deutschen Roten Kreuz Hünfeld ein Notfallmanagement durch, welches sich mit der Erstversorgung von Notfallpatienten befasste. Ein standardisierter Ablauf der einzelnen Handgriffe, der sichere Umgang mit medizinischen Geräten und Hilfsmitteln sowie die Reanimation nach aktuellen Richtlinien waren die Hauptbestandteile während der praktischen Übungen. „Gerade in Arztpraxen kommt es immer wieder zu akuten Notfällen, da viele Patienten den Ernst der Lage nicht richtig einschätzen und sich erst von ihrem Hausarzt behandeln lassen wollen. Auf diese Situationen muss das Praxisteam vorbereitet sein, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes optimal zu überbrücken“ weiß Steffen Diegmüller aus Erfahrungen des Berufsalltags. „Es ändert sich innerhalb weniger Jahre so viel“, bemerkt Dr. Ralf Stula während der praktischen Übungen, „sowohl die neuesten Erkenntnisse der Wiederbelebung wie auch neue innovative Geräte und Hilfsmittel, die dabei zum Einsatz kommen, habe ich so noch nicht gekannt. Wir werden zur leichteren Beatmung künftig das Material wie es der Rettungsdienst gebraucht einsetzen, da eine Maskenbeatmung für viele meiner Helferinnen als sehr schwierig eingeschätzt wurde. Auch werden wir uns einen automatischen externen Defibrillator anschaffen, um bei einem Kreislaufstillstand den Patienten optimal versorgen zu können.“ Eine vorangegangene Begehung der Praxisräume mit Überprüfung der vorhandenen Notfallausrüstung gehörten genauso zu dem Notfallmanagement wie die Einführung von Ablaufkarten mit Aufgaben und Arbeitsanweisungen, die zur Unterstützung der Praxismitarbeiterinnen dienen, um in diesen doch stressigen Notfallsituationen alle wichtigen Schritte zu berücksichtigen. „Wir sind froh, dieses Training bei uns durchgeführt zu haben“, war die abschließende Bewertung des Praxisteams, „so konnten Schwachstellen behoben und unsere Kenntnisse in der Versorgung von Notfallpatienten aufgefrischt und vertieft werden.“ Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Hünfeld, bietet dieses Notfallmanagement individuell für jede Arztpraxis an. Ein Beratungsgespräch kann unter Tel. (06652) 9670-0 vereinbart werden.
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