Ausbildung / Fortbildung



Die Ausbildungszeit beläuft sich bei Rettungshelfer (RH) auf 320 Stunden, Rettungssanitäter (RS) leisten 520 Ausbildungsstunden und die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten (RA) dauert mindestens 2800 Stunden.
Die Zusatzausbildung „erweiterte Maßnahmen“ wird vom Rettungsdienstträger, dem Landkreis Fulda, verlangt und beinhaltet ärztliche Maßnahmen, die der RA im Notfall bei Patienten anwenden darf, wenn kein Arzt zur Verfügung steht. Zu diesen Maßnahmen gehören im Landkreis Fulda die halbautomatische Defibrillation, Intubation ohne Muskelrelaxantien, das Legen eines peripher-venösen Zugangs und die Gabe von bestimmten Medikamenten (Adrenalin, Glucose, Nitrolinguial-Spray, Salbutamol, Midazolam nasal, Paracetamol-Zäpfchen, kristalloide und kolloidale Infusionen, etc.) Ziel ist es, den Patienten so schnell wie möglich zu versorgen und weitere gesundheitliche Schäden abzuwenden.
Die Zulassung, „erweiterte Maßnahmen“ einzusetzen, erfolgt nach einer Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch) durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, welche jedes Jahr wiederholt wird. Dadurch kann in Verbindung mit einer jährlichen Pflichtfortbildung von mind. 38 Unterrichtsstunden der hohe Ausbildungsstand des Rettungsassistenten gewährleistet werden. Die Mitarbeiter/-innen leisteten im Jahr 2008 mit durchschnittlich 46 Std. weit mehr als die vom Gesetzgeber verlangten Unterrichtsstunden.
Die Fort- und Weiterbildung für das Personal wird größtenteils im Unterrichtsraum der Lehrrettungswache durchgeführt. Es stehen aber auch externe Veranstaltungen (Krankenhaus Hünfeld, Klinikum Fulda, sowie gemeinsame Termine mit DRK Fulda, MHD Fulda, Feuerwehr Fulda) zur Verfügung.